Fehlersammelliste
Sie stellt die rationelle Erfassung und übersichtliche Darstellung von attributiven Daten (Fehlerkategorien) nach ihrer Art und Anzahl dar und wird vorwiegend für Routinearbeiten eingesetzt. Dazu sind eine exakte Kategorieabgrenzung und Datensammlung erforderlich. Die einfache Erfassung soll ohne Behinderung der Abläufe erfolgen und “wahr” sein.
Dazu tragen eine unkomplizierte Erhebungsform (Checklisten, Fehlerortdarstellung etc.) und Gebrauchsanweisung zur Erhebung sowie die Schulung des Personals und natürlich die eigentliche Ergebnisauswertung als übersichtliche Darstellung attributiver Daten (Fehler) bei. Zur Erfassung dient eine Tabelle mit den bekannten oder vermuteten Fehlern sowie immer dem Merkmal “Sonstiges”, die Anwendung der Fehlersammelliste und die Auswertung unter Beachtung neuer Fehler.
Probleme dieses Verfahrens liegen darin, dass die zeitliche Abfolge der erfassten Daten verloren geht. Eine Trennung nach Herkunft erfordert zudem zusätzliche Aufzeichnungen, weshalb eine an sich unerlässliche Rückmeldung der Ergebnisse an die verursachende Stelle oft unterbleibt. Zudem werden nur vorgegebene Merkmale geprüft. Wichtig ist auch, dass demjenigen, der die Fehler “sammelt”, daraus keine nachteiligen Folgen entstehen dürfen.




