Brainstorming
Element der Seven Tools (Qualitätswerkzeuge). Mitarbeiter werden hierbei in heterogenen zusammengesetzten Gruppen ermutigt, frei und ungehemmt eine große Anzahl von Ideen zu produzieren. Dabei gelten nur vier Regeln als zwingend zu beachten. Erstens können und sollen die Teilnehmer ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Jede Anregung ist willkommen, Ideen sollen originell und neuartig sein. Zweitens geht Ideenmenge vor Ideengüte. Es sollen möglichst viele Ideen erzeugt werden, über ihre Eignung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt befunden. Drittens gibt es keinerlei urheberrechte.
Die Ideen anderer Teilnehmer können und sollen aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Und viertens ist jedwede Kritik oder Wertung während des Brainstormings strikt verboten, da es auf eine positive Einstellung gegenüber eigenen und fremden, selbst abstrusen Ideen ankommt. An die Phase der Ideenproduktion schließen sich die Phasen der Ideensichtung (Screening) und Ideenbewertung (Scoring) an. Die bestbewertete Idee wird dann als erste zur Realisierung angegangen. Wird die Kreativitätstechnik in schriftlicher Form eingesetzt, so spricht man von Brainwriting oder Methode 6-3-5.




